Geschichte
(Quelle:
Wikipedia)
Die
Geschichte der Stadt Nürnberg ist eng mit der Geschichte des
Heiligen Römischen Reiches verbunden. Die Herrscher des Reiches
erwählten die Ansiedlung an der Pegnitz zum Bau einer Königspfalz.
Erstmals im Jahr 1050 urkundlich erwähnt, stieg Nürnberg
im Mittelalter schon früh in die Reihe der wichtigen Städte
des Reiches auf, was durch die Erwähnung vieler Kaiser unterstrichen
wird.
Mit
dem Verwaltungsmittelpunkt in Form der Burg, zu deren Versorgung
zwei Königshöfe errichtet wurden (später: Egidienkloster
(ab 1140), Deutschordenskommende (ab 1209)), bildete Nürnberg
im Hochmittelalter, als Königsstadt auf Reichsgut, die Vorform
der Reichsunmittelbarkeit, was durch den großen Freiheitsbrief
von 1219 bestätigt wurde. Die Definition der Reichsstadt bildete
sich aber erst allmählich im sogenannten Interregnum von 1250
bis 1273 und in der Regierungszeit von König Rudolf von Habsburg
1273 bis 1291 heraus. Als Reichsstadt war Nürnberg direkt dem
Kaiser unterstellt und genoss entsprechende Privilegien.
Im
15. und 16. Jahrhundert galt Nürnberg, dank vieler Gelehrter
und Künstler wie Albrecht Dürer, Martin Behaim, Peter
Henlein und Hans Sachs sowie seiner wichtigen Position als Handelsstadt,
als Des Reiches Schatzkästlein. Die Reformation und der folgende
Dreißigjährige Krieg leiteten den Abstieg ein, der nach
Gebietsverlusten durch die preußischen Besetzungen im Nürnberger
Territorium (1791-95) und der französischen Okkupation der
Stadt (1796) während der Koalitionskriege, mit dem Verlust
der Unabhängigkeit und der Eingliederung in das neu gegründete
Königreich Bayern (1806) gipfelte.
Durch
die Industrialisierung im 19. Jahrhundert gewann die Stadt wieder
an Bedeutung. Im Zweiten Weltkrieg wurden alle Bemühungen mitsamt
der Stadt zerstört. Es bedurfte vieler Anstrengungen, um die
Stadt wieder aufzubauen und eine funktionierende Wirtschaft und
Infrastruktur zu errichten.
Heute
bildet Nürnberg mit seinen Nachbarstädten Fürth und
Erlangen die Metropolregion Nürnberg.