Nürnberg
ist architektonisch geprägt durch die Nürnberger Burg.
Es ist die einzige Burganlage in einer deutschen Großstadt
und sie kennzeichnet die Siluette der Stadt. Daneben ist die Stadtmauer
zu erwähnen, die in weiten Teilen erhalten ist. Die Altstadt
wurde nach den Kriegszerstörungen wieder entsprechend der früheren
Straßenführung und der früheren Bebauungshöhe
aufgebaut. Das kann man als Glücksfall bezeichnen, da dadurch
die neu gebauten Häuser in die bestehende Bausubstanz integriert
werden konnten, und somit ein guter Teil der früherern Charmes
(Schatzkästlein Deutschlands) erhalten blieb.
Nürnberg
ist die vierzehntgrößte Stadt Deutschlands mit rund einer
halben Million Einwohner. Zusammen mit den nah liegenden Großstädten
Fürth und Erlangen sowie einem großen Einzugsgebiet ist
Nürnberg das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Nordbayerns
und offiziell die Metropolregion Nürnberg. In der Region sind
u. a. mit den Firmen GfK, Diehl, Quelle, Adidas, Puma, Nürnberger
Versicherung, Datev bedeutende bundes- oder sogar weltweit tätige
wirtschftliche Schwergewichte beheimatet. Bei der Zahl der Patentanmeldungen
liegt Nürnberg bezogen auf die Einwohnerzahl auf Platz drei
der deutschen Städte. In Erlangen wurde der MP3-Standart entwickelt.
Nürnberg ist die sicherste deutsche Großstadt.
Die
Stadt hat eine sehr gute Infrastruktur. Die Verkehrsanbindung ist
zu Lande, zu Wasser und in der Luft hervorragend. Es gibt gute Hochschulen
in der Region und international bedeutende Arbeitgeber. Auch kulturell
hat Nürnberg eine breite und hochkarätige Palette anzubieten.
Die
geografische Nähe zu Osteuropa hat nach der Grenzöffnung
wirtschaftliche Vorteile gebracht. Nürnberg liegt an der Pegnitz,
die kurz vor Nürnberg eine reivolle Landschaft gebildet hat,
in der sich der Fluß durch felsenbestückte, sonnige Täler
windet. Bekannt als die Fränkische Alb oder Hersbrucker Schweiz.
Im Norden liegt mit der Fränkischen Schweiz eine ähnlich
reizvolle Landschaft mit pitoresken Felslandschaften und gemütlichen
Städtchen. Im Südwesten liegt das neue fränkische
Seenland mit entsprechenden Freizeitmöglichkeiten.
Sofort
zu erkennen ist der Nürnber Dialekt, der in der moderaten Form
glücklicherweise leicht verständlich ist. Er ist gekennzeichnet
durch einen lässigen Umgang mit dem Hochdeutschen. Harte Konsonanten
werden durchweg sehr weich ausgesprochen.
Zum
Lokalkolorit gehören natürlich die weltbekannten Nürnberger
Lebkuchen nach speziellen Rezepturen, die man auf dem ebenso weltbekannten
Nürnberger Christkindlesmarkt probieren kann. In den restlichen
zwölf Monaten kann der Nürnberger zwischen allen kulinarischen
Spezialitäten wählen, die man in einer Stadt dieser Größe
erwarten kann. Oft wählt er aber die Nürnberger Bratwürste.
Wahrscheinlich einer der ältesten "Snacks to go"
sind die berühmten "drei in em Weggla". Man kann
diese Delikatesse aber auch in verschiedenen tradionsbewußten
Gaststätten mit Kraut und dunklem Brot genießen. Dazu
ein helles Bier und der Franke ist glücklich. Mit ihm auch
viele tausende Touristen, die sich bei ihrem Besuch diese Leckerei
nicht engehen lassen wollen. Fast identisch sind die größeren
fränkischen Bratwürste, nur mit etwas gröberer Füllung
und wegen der größeren Oberfläche etwas saftiger.
Wem
der Sinn nicht nach Sushi oder Pasta steht, ist meistens mit einem
fränkischem Sauerbraten und halbseiden Klößen oder
einem Schweinebraten, Haxn oder dem berühmten Schäufele
mit rohen Klößen bestens bedient. Wer´s nicht ganz
so deftig mag, für den bietet eines der größten
Anbaugebiete für Salate und sonstige Agrarerzeugnisse - das
sogenannte Knoblauchsland - die nötigen Grundstoffe direkt
vor den Stadttoren. Somit kann kulinarisch jeder nach seiner Fasson
glücklich werden.